Ausgerechnet ein Italiener

Die Aufsicht über Europas Banken bei der Europäischen Zentralbank (EZB) liegt künftig in den Händen eines Italieners. Einmal mehr hat sich der größte Schuldenstaat in der Euro-Zone bei der Besetzung eines wichtigen europäischen Amtes durchgesetzt. Der Italiener Andrea Enria ist am Mittwoch zum obersten Bankenaufseher der Euro-Zone gewählt worden. Enria ist mit der Materie bestens vertraut, immerhin hat der 57-Jährige seit fast acht Jahren die Aufsichtsbehörde EBA geleitet. Die EBA wurde 2011 gegründet und wird demnächst von London nach Paris übersiedeln. Enria war von der italienischen Notenbank direkt auf den Chefposten der EBA gewechselt. Nun steigt er ein weiteres Mal ...

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