BÄLLE ein wenig Monarchie für alle

Es ist ein Ritual, das es wohl auch nur in Österreich gibt: Alljährlich im November lädt die Wirtschaftskammer zum Treffen, um Prognosen abzugeben, wie viele Besucher aus dem In- und Ausland die heimischen Tanzveranstaltungen wohl wieder anziehen werden. Mit 515.000 rechne man diesmal, hieß es gestern. Erneut ein Rekord – auch deshalb, weil die Saison recht lang dauert (bis 5. März). 280 Euro soll jeder Gast pro Ballbesuch ausgeben, Kleider in Edelsteinfarben liegen demnach im Trend. Doch wie wurde aus der einstigen Partnervermittlungsbörse für Jungdamen und Jungherren aus gehobenen Gesellschaftsschichten ein Phänomen, das heute noch so viele Besucher anzieht? Warum ...

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