Beziehungen zu Russland nach Spionage-Verdacht auf dem Prüfstand

Wien – Will man sich als österreichische Bundesregierung der medialen Aufmerksamkeit sicher sein, gibt es ein gelingsicheres Rezept: eine sehr kurzfristig anberaumte Pressekonferenz zu einem ungewöhnlich frühen Zeitpunkt. Am besten in Kombination mit vorab veröffentlichten Hintergründen in der Kronen Zeitung. So geschehen am Freitag. Mit zweieinhalb Stunden Vorlauf kündigten Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und Verteidigungsminister Mario Kunasek (FPÖ) einen Termin für 8.30 Uhr an. Thema: ein Spionagefall im Bundesheer. Schon frühmorgens berichtete die “Krone” online über einen “modernen ‘Oberst Redl'”. ...

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