Moskau reagiert verschnupft

Genauere Aufklärung über die Vorwürfe erhoffe man sich in Moskau von dem ins Außenministerium bestellten österreichischen Botschafter Johannes Eigner, wie Reuters mit Verweis auf russische Agenturen berichtete. Moskau werde den österreichischen Botschafter darauf hinweisen, „welche Methoden angewendet werden müssen, wenn man Fragen an Russland hat“. Statt sich in diesen Fragen direkt an Moskau zu wenden, habe Österreich eine „Megafon-Diplomatie“ verwendet, wurde Lawrow zitiert. Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und Verteidigungsminister Mario Kunasek (FPÖ) hatten Freitagfrüh in einer kurzfristig anberaumten Pressekonferenz die Öffentlichkeit über den Spionageverdacht informiert. Der Fall ist laut Kunasek schon seit einigen Wochen bekannt, der Hinweis auf einen „Informationsabfluss“ ...

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