Österreichischer Oberst soll über Jahre für Russland spioniert haben – Neue Zürcher Zeitung

«Russische Spionage in der Europäischen Union ist inakzeptabel und zu verurteilen», hat Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz am Freitagmorgen in einer kurzfristig angekündigten Stellungnahme erklärt. Er reagierte damit auf den Verdacht, dass ein seit fünf Jahren pensionierter Oberst des Bundesheers mit einem russischen Nachrichtendienst zusammengearbeitet haben soll. Seit den 1990er Jahren und bis in dieses Jahr soll er Informationen aus Österreich an Russland weitergeleitet haben. Der Hinweis auf einen «Informationsabfluss» kam laut Verteidigungsminister Mario Kunasek schon vor einigen Wochen von einem befreundeten Dienst. Darauf wurden Gespräche mit dem Verdächtigen geführt und die Justiz eingeschaltet. Die Auswertung seines Computers und anderer technischen ...

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